WAS IST PHYSIKALISCHE MEDIZIN UND ALLGEMEINE REHABILITATION UND WOZU WIRD SIE
GEBRAUCHT ?
DEFINITIONEN:
Die Physikalische Medizin ist der Zweig der wissenschaftlichen
Heilkunde, der physikalische Faktoren wie Wärme, Kälte (z.B. Moorpackungen,
Kältepackungen), mechanische Energie (z.B. Massage, Manuelle Medizin, Ultraschall),
sichtbare und unsichtbare Lichtstrahlung (z.B. Rotlicht, Kurzwelle) und verschiedene
Formen der elektrischen Energie (z.B. Galvanisation, Stereodynamische Ströme)
sowie die Heilgymnastik (in Deutschland meist Krankengymnastik genannt) in der
Therapie und Diagnostik bevorzugt anwendet. Ebenso wird die Balneologie,
als Wissenschaft von den natürlichen Heilwässern und ihren Anwendungen,
die Klimatherapie, die Bioklimatologie und
die Ergotherapie (= Beschäftigungs- und Arbeitstherapie)
der Physikalischen Medizin zugeordnet.
Die Rehabilitation stellt denjenigen Anwendungsbereich
der Physikalischen Medizin dar, dessen Aufgabe es ist, Menschen, die durch Folgen
körperlicher oder seelischer Erkrankung, von Verletzungen oder Entwicklungsstörungen
behindert sind, eine bestmögliche körperliche und seelische Wiederherstellung
und optimale berufliche und soziale Wiedereingliederung zu gewährleisten.
AUFGABEN UND MÖGLICHKEITEN DER PHYSIKALISCHEN MEDIZIN
Physikalische Mediziner sind spezialisiert auf die Diagnose
und Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Mit den angewandten Therapieformen
wird versucht, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Funktionstörungen
zu beseitigen oder zu reduzieren.
Anwendungsgebiete der Physikalischen Medizin und allgemeine Rehabilitation sind unter anderem:
-
Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsappartes
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Rehabilitation nach Operationen wie z.B. Bandscheiben,
Hüft- und Knie-Operationen und –prothesen
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bei neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson
u.a.
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zur Vorbeugung bei chronischen Haltungsschäden,
Osteoporose und Verlust von Muskelmasse
Zusammenfassend umfaßt das Aufgabengebiet
der Physikalischen Medizin und allgemeinen Rehabilitation die unterstützende Therapie
bei akuten Erkrankungen, die Prävention (= Vorbeugung), Frühbehandlung
und Langzeittherapie chronischer Krankheiten und die Rehabilitation nach Krankheiten,
traumatischen (= verletzungsbedingten) Schäden und Operationen.
(nach dem Lehrbuch der Physikalischen Medizin und allgemeinen Rehabilitation, Gustav Fischer
Verlag, 1995)
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